Schrei

Ein Klick auf den Blog und ich sehe Dein Bild.

Deine Augen sind so schön. Oh Gott, das tut weh. Schaust mich an und doch nicht, denn Du siehst mich nicht mehr.

Ich liebe Deine kleine Schnubbel, Du hast so schöne Lippen. Ich küße sie immer wieder und versuche mir zu merken, wie schön es sich anfühlt.

Ich sage „Ich liebe Dich, kleiner Löwe“, aber Du kannst mich nicht mehr hören.

Ich lege meinen Kopf ganz vorsichtig auf Deinen Brustkorb, mache ihn nicht zu schwer und höre Dein Herz schlagen.

Der Gedanke beherrscht mich gerade so sehr, dass es irgendwann nicht mehr schlägt. Ich schau Dich an und sofort ist es in meinem Kopf.

Was passiert da? Bis auf dieses dumme, dumme Enzym kamst Du gesund aber chancenlos auf die Welt.

Die Nächte sind grad blöd, die Tage verpennst Du. Minifitzelchen Schleim machen Dir das Leben schwer. Man wünscht sich, mal eben kurz räuspern zu  können für Dich, aber mehr als klopfen, saugen, klopfen geht nicht.

Hilflos steht man daneben, ich möchte schreien, aber der Schrei ist stumm. Das Gefühl, es zerreisst einen innerlich ist übermächtig.

Wenn man Liebe stapeln könnte, würd ich ne Himmelsleiter bauen.

Mein kleiner Löwe, ich liebe Dich!

Deine über alle Maßen stolze Löwenmama

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Eine Antwort to “Schrei”

  1. Jani Says:

    Ich bin mir sicher, dass eue Löwenbaby jedes „Ich liebe dich!“ mit dem Herzen hört und aufsaugt, er spürt deine Liebe jeden Tag! Ganz bestimmt! Sei fest gedrückt!

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