*dumdidum*

Morgen ist ja der Termin in der Tagesklinik, am Freitag haben wir die Kernspin. Ich hoffe es zumindest, denn der Löwe hat Husten. Nicht sehr arg, kann mir aber vorstellen, dass sie den Termin deswegen nach hinten rausschieben. Er bekommt ja ein Schlafmittel, muß tief schlafen in der Zeit, weil es sehr laut ist. Muß ich morgen mal nachfragen. Da er den Husten aber schon seit Freitag hat und er tendentiell nicht schlimmer wurde, hoffe ich drauf, dass der Termin bestehen bleibt.

Das arme Löwenbaby hat nun den dritten Tag in Folge mit einem Schwall ne Mahlzeit abgeladen. Ich frage mich, ob ich ihn überfüttere. Von ihm kommt kein klares Signal „ich bin satt“. An die Brust muß ich ihn auch betteln, er will kaum mehr stillen. Die dritte Nacht in Folge hat er während der Nacht gar nicht gestillt. Mir fehlt mengenmäßig grad jegliches Gefühl. Ich geb morgens nen Alnatura Haferbrei (1 1/2 EL) mit 50 ml Muttermilch und nem guten TL Birnenmus. Weil er das nicht aufgefuttert hat gabs heut vormittags ein paar Löffelchen Birnenmus, sonst nur Muttermilch.

Normalerweise mittags nen Karotten-Kartoffel-Brei, nachmittags nochmal Obstmus und abends hab ich jetzt seit zwei Tagen nochmal den Brei wie morgens eingeführt. Zwischenrein Brust, wobei ich ihn da betteln muß. Da er zunehmen soll, hab ich eher auf die Zeit als seine Wortmeldung geachtet, wobei er schon immer essen wollte. Zu viel? Warten, bis er sich meldet und dann erst was anbieten?

So nach und nach stelle ich fest, das sich mein Bekanntenkreis zurückzieht. Offenbar haben alle ein Problem damit, die richtigen Worte zu finden und rufen gar nicht mehr an. Wenn ich anrufe spüre ich diese Ambivalenz und lasse das Gespräch auslaufen und erlöse die Person am anderen Ende. Ich merke, wie es um mich einsam wird. Momentan bin ich noch nicht sicher, wie ich das finde. Vielleicht sollte ich erstmal einfach nur funktionieren, morgens aufstehen, Programm abspulen, Bett, gut. Dann geh ich keinem auf den Wecker und der Rest ist bedient, recht machen kann ich es eh keinem mehr. Den Löwen mehrmals am Tag beturnen, was mir gerade nicht gut gelingt mit den neuen Griffen, mein Mädchen lehnt mich ab, wenn der Löwe in meiner Nähe ist und mein Großer ist ohnehin unbelehrbar wie es gerade scheint.

Das ist nicht das Leben, das ich wollte. 😦 Ich wollte noch ein Kinderlachen mehr im Haus, weil ich Kinder liebe und so gerne Mama bin. Jetzt lebe ich einen Albtraum. Die Sonne scheint draußen, zu mir dringt sie nicht vor. Ja, nachher Tränen trocknen, mein Mädchen geht gern raus, wir werden laufen gehen. Da vergißt sie kurz mal, dass das Löwenbaby ja auch dabei ist und hat Freude. Donnerstag Krabbelgruppe, zwei Stunden Spaß für mein Mädchen. Bin froh, wenn es wieder rum ist. Ich weiß grad nicht, wo mich mein Leben hinführt. Wie, wo, wann erfährt man das?

Morgen könnten wir wieder Daumen gebrauchen, dass es mit dem Termin nicht so arg wird. Die haben zum Blut nehmen wohl ein Betäubungsgel, ich hoffe, das wirkt gut.

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