weinen, weinen, weinen

Für den Moment möchte ich mich im Leben etwas neu strukturieren und orientiere mich etwas an der Geschichte mit den zwölf Steinen. Die Definition dessen, was ich auf die Steine schreiben möchte, ist noch nicht ganz klar. Mir gehts durchwachsen. Das ist so ein auf und ab.

Ich muß leider oft weinen. Der Löwenpapa hat nun mit etwas Abstand und guten Gesprächen mit Aussenstehenden ein besseres Gefühl und sieht alles etwas positiver. Dieser Abstand fehlt mir. Ich muß weinen, wenn mein Mädchen rumwuselt und ich mir vorstelle, das Löwenbaby wird das vielleicht nie können.

Dann sprech ich mir gut zu, dass es zu früh ist, vom Schlimmsten auszugehen. Dann muß ich wieder weinen, wenn ich seine steif gestreckten Beinchen spüre und das eben noch so schön gehaltene Köpfchen wie bei einer Puppe nach vorne fällt. Ich hab gestern geheult, weil er zum ersten Mal ganz alleine sein Fäustchen in den Mund bekommen und daran gesaugt hat. Das zeigt mir, dass da ja was ist, das er diese ganz normalen Abläufe wie Babies was machen, auch machen möchte, aber zumeist nicht kann.

Mit seinen Beinen hingegen macht er nichts. *wein* In mir geht grad so viel vor, Ich würde es gern niederschreiben, aber das wäre jetzt zu lang und ich bin mir nicht sicher, ob ich alles in Worte fassen kann, was mir so auf dem Herzen liegt. Ich muß mein Mädchen gleich bettfertig machen, der Löwenjunge ist eben auf meinem Schoß eingeschlafen, vielleicht kann ich ihn ablegen.

Advertisements

Schlagwörter:

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: